Ratgeber Bestattungssoftware
Top 5 Bestattungssoftware auf dem deutschen Markt
Welche Bestattungssoftware passt zu modernen Bestattungshäusern in Deutschland? Dieser Vergleich ordnet Funktionen, Preise, Zielgruppen und typische Stärken ein.

Transparenzhinweis: Dieser Artikel erscheint auf der Website von BestattungONE. Wir vergleichen damit auch unsere eigene Software. Die Einordnung ist deshalb kein unabhängiger Testbericht, sondern ein praxisnaher Marktvergleich mit offengelegten Kriterien, öffentlich auffindbaren Preisen und Quellen am Ende des Artikels.
Worauf es bei Bestattungssoftware wirklich ankommt
Bestatter brauchen keine allgemeine CRM-Software, sondern ein System für Sterbefallverwaltung, Vorsorge, Dokumente, Aufgaben, Angebote, Rechnungen, Produktkataloge und sensible Kommunikation. Die beste Bestattungssoftware spart Zeit, reduziert Fehler und bleibt für das Team im Alltag leicht bedienbar.
Preis & Transparenz
Ein klarer monatlicher Preis ist für viele Bestatter wichtiger als ein großer Funktionskatalog mit unklaren Zusatzkosten.
Alltag im Sterbefall
Bewertet wurden Fallanlage, Dokumente, Angebote, Rechnungen, Aufgaben, Produkte und die Weitergabe von Informationen im Team.
Datenschutz & Betrieb
Bestattungsdaten sind sensibel. Cloud-Betrieb, DSGVO, Rollen, sichere Prozesse und nachvollziehbare Ablagen spielen deshalb eine große Rolle.
Preisvergleich: Top 5 Bestattungssoftware in Deutschland
Die Preise beruhen auf öffentlich auffindbaren Angaben der Anbieter, soweit vorhanden. Bei Anbietern ohne konkrete Preisnennung ist die Tabelle entsprechend mit "auf Anfrage" gekennzeichnet.
| Rang | Software | Preis | Einrichtung | Am besten für |
|---|---|---|---|---|
| #1 | BestattungONE Cloud-Software mit Sterbefall, Vorsorge, Dokumenten, Rechnung, Produktkatalog und Gedenkseite in einem Paket. | 89 Euro / Monat | 0 Euro Einrichtung | Bestattungshäuser, die transparente Kosten, kurze Einführung und moderne digitale Abläufe suchen. |
| #2 | Rapid Data PowerOrdo / powerordoCLOUD Etablierter Anbieter mit PowerOrdo, Cloud-Ansatz, Online-Services und Paketen wie Smart, Plus und Max. | Preis auf Anfrage | Individuell | Größere Bestattungshäuser und Unternehmensgruppen, die einen sehr etablierten Anbieter mit großem Produktökosystem suchen. |
| #3 | Ruhe Sanft Traditionelle Bestattersoftware für Sterbefallbearbeitung, Anschriften, Formulare, Kassenbuch, Warenverwaltung und Statistik. | Preis auf Anfrage | Individuell | Bestatter, die eine bewährte Windows-orientierte Lösung mit persönlicher Einweisung bevorzugen. |
| #4 | Pacemo Moderne Bestattersoftware mit PacemoOS, Trauerdruck, Erinnerungsbuch, mobilen Zugriffen und Rechenzentren in Deutschland. | Ab 175 Euro / Monat; Nutzer, Module und Zusatzleistungen je nach Bedarf | Individuell | Betriebe, die Bestattungsverwaltung, Trauerdruck und digitale Beratung aus einem Anbieterumfeld kombinieren wollen. |
| #5 | Bestattungs.App Individuell angepasste Bestattungssoftware mit KI-Unterstützung, Checklisten, Angeboten, Rechnungen und unbegrenzten Nutzern. | 499,95 Euro / Monat oder 449,95 Euro / Monat bei jährlicher Zahlung | 1.800 Euro Einrichtungspauschale | Betriebe mit hohem Individualisierungsbedarf und größerem Budget. |
Unsere Top 5 im Detail
Die Rangfolge ist bewusst praxisnah: Eine Software soll nicht nur viel können, sondern im Bestattungshaus schnell angenommen werden und wirtschaftlich planbar bleiben. Deshalb unterscheiden wir klarer, für welche Unternehmensgröße und Arbeitsweise die jeweilige Lösung passt.
Platz 1
BestattungONE
Cloud-Software mit Sterbefall, Vorsorge, Dokumenten, Rechnung, Produktkatalog und Gedenkseite in einem Paket.
BestattungONE punktet vor allem bei überschaubaren Teams: ein klarer Monatspreis, keine Einrichtungsgebühr, unbegrenzte Nutzer und ein breiter Funktionsumfang ohne Paketlogik. Das ist hilfreich, wenn ein Betrieb schnell starten möchte und keine lange Anbieterberatung oder individuelle Projektkalkulation braucht.
Pros
- Sehr transparenter Preis mit 89 Euro pro Monat und 0 Euro Einrichtung
- Unbegrenzte Nutzer und zentrale Kernfunktionen ohne komplizierte Paketgrenzen
- Besonders leicht zugänglich für kleine Teams und inhabergeführte Betriebe
Cons
- Weniger passend, wenn ein sehr großes Anbieterökosystem mit vielen Spezialmodulen gesucht wird
- Für stark individualisierte Sonderprozesse kann eine größere Projektlösung mehr Spielraum bieten
- Als jüngerer Anbieter weniger lange am Markt als etablierte Branchensysteme
Einschätzung: Besonders passend für kleinere und inhabergeführte Bestattungsunternehmen, die ohne große IT-Projekte digitaler arbeiten möchten.
Platz 2
Rapid Data PowerOrdo / powerordoCLOUD
Etablierter Anbieter mit PowerOrdo, Cloud-Ansatz, Online-Services und Paketen wie Smart, Plus und Max.
Rapid Data ist besonders interessant für größere Bestattungshäuser, Filialbetriebe oder Unternehmensgruppen, die einen bekannten Branchenanbieter mit langjähriger Markterfahrung und einem großen Ökosystem suchen. Die Lösung wirkt stärker auf Betriebe ausgerichtet, die neben der reinen Fallverwaltung auch ergänzende Online-Services, mehrere Pakete und modularere Ausbaustufen prüfen möchten.
Pros
- Sehr etablierter Anbieter mit hoher Bekanntheit im deutschen Markt
- Breites Produktökosystem mit PowerOrdo, Cloud-Angeboten und ergänzenden Online-Services
- Gut geeignet für größere Strukturen, mehrere Standorte und umfangreichere Prozesslandschaften
Cons
- Preise sind öffentlich weniger transparent und meist an Beratung oder Angebot gebunden
- Für kleinere Betriebe kann das Ökosystem umfangreicher wirken als im Alltag nötig
- Paket- und Modulstruktur kann mehr Vergleichs- und Einführungsaufwand bedeuten
Einschätzung: Starker Marktauftritt und besonders relevant für größere Unternehmen; Preise öffentlich nicht konkret ausgewiesen.
Platz 3
Ruhe Sanft
Traditionelle Bestattersoftware für Sterbefallbearbeitung, Anschriften, Formulare, Kassenbuch, Warenverwaltung und Statistik.
Ruhe Sanft hat seine Stärke in klassischen Verwaltungsabläufen und einer sehr branchennahen Funktionsbreite. Für Betriebe, die eine bewährte, eher traditionelle Softwareumgebung bevorzugen und Wert auf Einweisung sowie bekannte Arbeitsmuster legen, kann das ein Vorteil sein.
Pros
- Bewährte, branchenspezifische Lösung für klassische Verwaltungsabläufe
- Deckt viele traditionelle Bereiche wie Formulare, Kassenbuch, Warenverwaltung und Statistik ab
- Interessant für Betriebe, die persönliche Einweisung und bekannte Arbeitsmuster bevorzugen
Cons
- Preise sind öffentlich nicht klar ausgewiesen
- Wirkt weniger modern-cloud-orientiert als neuere SaaS-Angebote
- Für Teams mit stark mobilem oder standortübergreifendem Arbeiten eventuell weniger naheliegend
Einschätzung: Sehr branchennah, aber weniger transparent bei Preisen und Cloud-Fokus.
Platz 4
Pacemo
Moderne Bestattersoftware mit PacemoOS, Trauerdruck, Erinnerungsbuch, mobilen Zugriffen und Rechenzentren in Deutschland.
Pacemo bietet neben der Bestattungssoftware auch Module für Trauerdruck und Erinnerungsbuch. Das ist ein Pluspunkt für Bestattungshäuser, die nicht nur interne Verwaltung digitalisieren wollen, sondern auch Gestaltung, Beratung und Angehörigenkommunikation stärker in digitale Abläufe einbinden möchten. Bei der Kalkulation sollten Betriebe aber Nutzer, Module und mögliche Zusatzleistungen gesondert prüfen.
Pros
- Moderne Plattform mit Verwaltung, Trauerdruck und Erinnerungsbuch aus einem Umfeld
- Rechenzentren in Deutschland und mobiler Zugriff sind für viele Teams praxisrelevant
- Gut für Betriebe, die Angehörigenkommunikation und Gestaltung stärker digitalisieren möchten
Cons
- Startet ab 175 Euro pro Monat und kann durch Nutzer, Module und Zusatzleistungen steigen
- Preisvergleich ist schwieriger, weil der konkrete Bedarf stark von Modulen abhängt
- Für sehr kleine Betriebe kann der Funktionsumfang mehr sein als kurzfristig benötigt
Einschätzung: Stark bei ergänzenden Digitallösungen rund um Verwaltung, Trauerdruck und Beratung; Kosten hängen stärker von Nutzern und Modulen ab.
Platz 5
Bestattungs.App
Individuell angepasste Bestattungssoftware mit KI-Unterstützung, Checklisten, Angeboten, Rechnungen und unbegrenzten Nutzern.
Bestattungs.App fällt durch den sehr umfassenden und individualisierbaren Ansatz auf. Für größere oder komplexer organisierte Betriebe kann das attraktiv sein, wenn Budget für Einrichtung und laufende Kosten vorhanden ist und eine stärker zugeschnittene Lösung gewünscht wird.
Pros
- Sehr umfassender und individualisierbarer Ansatz
- KI-Unterstützung, Checklisten, Angebote, Rechnungen und unbegrenzte Nutzer enthalten
- Interessant für Betriebe mit komplexeren Abläufen und hohem Anpassungsbedarf
Cons
- Mit 499,95 Euro pro Monat und 1.800 Euro Einrichtung deutlich höhere Einstiegskosten
- Für kleine Betriebe wirtschaftlich oft schwerer zu rechtfertigen
- Starke Individualisierung kann mehr Abstimmung und Einführung bedeuten
Einschätzung: Funktionsreich, aber deutlich höhere Einstiegskosten.
Warum BestattungONE besonders für kleinere Unternehmen passt
Ein klarer Preis, alle Kernfunktionen und wenig Einführungsaufwand.
Für kleinere Bestattungsunternehmen ist oft entscheidend, dass Software sofort verständlich, kalkulierbar und vollständig genug für den Alltag ist. BestattungONE kostet 89 Euro pro Monat bei 0 Euro Einrichtungsgebühr. Enthalten sind unter anderem Sterbefälle, Vorsorgefälle, Aufgabenmanagement, Kalender, eigene Dokumente, Rechnungen, Produktkatalog, Kundenportal, Statistiken, individuelle Felder und unbegrenzte Nutzer.
89 Euro
pro Monat
0 Euro
Einrichtung
Alles
in einem Paket

Fazit: Welche Bestattungssoftware lohnt sich?
Wer maximale Markterfahrung sucht, schaut sich Rapid Data an. Wer eine klassische, eingespielte Windows-Lösung bevorzugt, sollte Ruhe Sanft prüfen. Wer Verwaltung, Trauerdruck und digitale Beratung stärker verbinden möchte, sollte Pacemo ansehen. Wer eine stärker individualisierbare Lösung mit größerem Budget sucht, findet bei Bestattungs.App eine passende Alternative. BestattungONE ist vor allem dann stark, wenn ein kleineres Bestattungshaus schnell, transparent und ohne große Einführungskosten starten möchte.
Häufige Fragen
Was kostet Bestattungssoftware in Deutschland?
Öffentlich sichtbare Preise reichen von 89 Euro pro Monat bei BestattungONE über Pacemo ab 175 Euro pro Monat zuzüglich nutzer- und modulabhängiger Kosten bis zu rund 499,95 Euro pro Monat plus Einrichtung. Viele Anbieter nennen Preise nur auf Anfrage.
Sollte Bestattungssoftware cloud-basiert sein?
Für Teams, mehrere Standorte und mobiles Arbeiten ist Cloud-Software meist praktischer. Wichtig sind DSGVO-konforme Prozesse, klare Rollen und ein verlässlicher Anbieter.
Quellen und Preisstand
Stand der Recherche: Mai 2026. Preise können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben der jeweiligen Anbieter.